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CloudSpot-Alternative: Kundengalerie mit Gesichtersuche, in Euro und aus der EU

CloudSpot bündelt Galerie, Studio-Manager und Shop für US-Fotograf:innen: ohne Gesichtersuche, ohne EU-Labore, mit Servern nur in den USA. Wer eine europäische Alternative mit Selfie-Suche und 32 Sprachen sucht, findet hier den Vergleich, Stand August 2026.

Von aftersnap 8 Min. Lesezeit
Illustration: Schreibtisch mit Laptop-Galerie, Kalender, Vertragsblatt, Kamera und Kaffeetasse, darüber eine Wolke

CloudSpot aus Kalifornien verspricht Kundengalerie und Studio-Verwaltung in einem: Verträge, Rechnungen, Buchung, Shop, dazu ein dauerhaft kostenloser Tarif. Wer „CloudSpot Alternative“ sucht, ist häufig Hochzeits- oder Eventfotograf:in in Europa und stößt auf drei Dinge: keine Gesichtersuche für Gäste, Server nur in den USA, Labore nur in den USA. Dieser Beitrag geht die Unterschiede durch, Stand 17. August 2026.

CloudSpot in drei Absätzen

Cloud Spot Inc. sitzt in Yorba Linda, Kalifornien, und verkauft Kundengalerien mit eingebautem Studio-Manager: Kundenverwaltung, Verträge, Rechnungen, Buchungsstrecke, dazu ein Shop mit Partnerlaboren (CloudSpot). Fünf Tarife in US-Dollar: Free mit 5 GB und drei Galerien, Entry für 7 US-Dollar mit 15 GB, Lite für 17 US-Dollar mit 100 GB und vollem Funktionsumfang, Pro für 34 US-Dollar mit 500 GB, Unlimited für 50 US-Dollar (CloudSpot: Preise). In Free und Entry behält CloudSpot 15 Prozent Provision auf Verkäufe, ab Lite null.

Was CloudSpot kann: Passwort, Ablaufdatum, Favoriten für die Auswahl, Lightroom-Plugin (nur in eine Richtung, von Lightroom zu CloudSpot), bis zu drei Wasserzeichen, eigene Domain und Branding-Entfernung, Gästeansicht in zehn Sprachen, Deutsch dabei. Die Slideshow läuft ohne Musik; Video gibt es nur als externe Einbettung; die „App“ ist ein Startbildschirm-Link auf die Web-Galerie.

Was CloudSpot nicht hat: Gesichtersuche für Gäste, KI-Suche, Labore in Europa (die Partnerlabore WHCC, Mpix und Miller's sitzen alle in den USA). Die Datenschutzerklärung nennt Server ausschließlich in den USA und keinen Angemessenheitsstatus; einen AV-Vertrag oder Standardvertragsklauseln haben wir öffentlich nicht gefunden (CloudSpot: Datenschutz). Fachblogs loben die einfache Bedienung für Kund:innen und den Studio-Manager zu diesem Preis, sehen CloudSpot aber bei Hochzeiten und großen Events im Nachteil, weil die Gesichtersuche fehlt.

Die Preise: Dollar gegen Euro

CloudSpot (monatlich, US$) aftersnap (monatlich, € brutto)
Kostenlos Free: 5 GB, 3 Galerien, 15 % Provision 14 Tage Testphase mit Studio-Funktionen, ohne Zahlungsdaten
Einstieg Entry: 7 $, 15 GB, 15 Galerien, 15 % Provision Basic: 7,99 €, 50 GB, 15 Galerien
Mitte Lite: 17 $, 100 GB, 0 % Provision, Studio-Manager Pro: 14,99 €, 300 GB, Galerien unbegrenzt
Oben Pro: 34 $, 500 GB
Unlimited: 50 $
Studio: 24,99 €, 1 TB
Unlimited: 99 €, unbegrenzt
Testen Free-Tarif dauerhaft 14 Tage Studio, ohne Zahlungsdaten

Quellen: CloudSpot: Preise, aftersnap Preise.

Beim Speicher sind wir großzügiger: 50 GB gegen 15 GB im Einstieg, 300 GB gegen 100 GB in der Mitte, ein Terabyte gegen 500 GB oben. Bei „unbegrenzt“ ist CloudSpot mit 50 US-Dollar günstiger als unser Unlimited-Tarif für 99 Euro. Preise bei uns in Euro, brutto, monatlich kündbar; das Jahresabo kostet zehn Monate.

Was Gäste sehen

Gesichtersuche. CloudSpot hat keine. Bei aftersnap ist die Gesichtersuche Teil des Studio-Tarifs: Selfie hochladen, eigene Fotos sehen, ohne Konto. Bei einer Hochzeit mit 120 Gästen ist das der Unterschied zwischen „schick mir mal die Bilder von mir“ und Ruhe im Postfach. Die Daten dazu werden nur in der Galerie verwendet, für die sie angelegt wurden, und verschwinden mit ihr; wir trainieren mit deinen Bildern keine KI, keine fremde und keine eigene, und die Analyse läuft auf eigenen Servern in Europa.

Inhaltssuche. Bei CloudSpot nicht belegt. Unsere Inhaltssuche läuft ab Pro: Tanz, Torte, Blumen, Ausblick als Filter, kombinierbar mit der Person.

Slideshow. CloudSpots Slideshow läuft ohne Musik; Musik nur über eingebettete Videos von Vimeo oder Animoto. Unsere Slideshow läuft ab Pro mit Musik aus einer lizenzierten aftersnap-Bibliothek, als erster Eindruck, bevor die Galerie aufgeht.

Sprachen. CloudSpot zeigt die Gästeansicht in zehn Sprachen, Deutsch dabei; das Dashboard ist auf Englisch. aftersnap zeigt Galerien in 32 Sprachen (alle 24 EU-Amtssprachen und acht weitere, automatisch nach der Browsereinstellung) und das Dashboard in 14 Sprachen, Deutsch eingeschlossen.

Eigene Domain, Wasserzeichen, Ablaufdatum, Passwort. Haben beide. Bei uns die eigene Domain ab Studio, deine Subdomain bei aftersnap ab Pro, das Logo ab Pro auf jedem Download.

Auslieferung und Proofing: zwei Galerie-Arten

Bei aftersnap hat jede Galerie einen von zwei Modi. Die Liefergalerie ist der Abend, an dem das Paar die Bilder zum ersten Mal sieht: Slideshow voran, große Ansicht, Download nach deinen Regeln, Gesichtersuche für die Gäste. Die Proofing-Galerie (Studio-Tarif) ist der Schritt davor: Kund:innen wählen aus und schreiben Anmerkungen direkt am Bild, du bearbeitest und ersetzt die Bilder in derselben Galerie, und sobald der Download frei ist, bekommt die Kundschaft Bescheid. Wir haben dafür nicht geschaut, wie andere es machen, sondern von vorn gedacht: Alles passiert am Bild, nichts in E-Mail-Verläufen. CloudSpot hat Favoriten für die Auswahl; einen Rückweg der bearbeiteten Bilder in dieselbe Galerie haben wir dort nicht gefunden.

Illustration: links ein Laptop mit der Liefergalerie und Slideshow, rechts ein Tablet mit der Proofing-Galerie und Anmerkungen am Bild, ein Pfeil führt vom Tablet zum Laptop
Zwei Modi, eine Galerie: Rechts wählt die Kundschaft aus und schreibt Anmerkungen ans Bild, links steht die fertige Auslieferung mit Slideshow.

Wo CloudSpot klar vorn liegt

  • Studio-Manager. Verträge, Rechnungen, Buchung, Kundenverwaltung in der Galerie-Plattform, zu diesem Preis selten. aftersnap ist eine Kundengalerie und darauf konzentriert.
  • Shop mit US-Laboren, ab Lite ohne Provision. aftersnap ist auf Auslieferung und Präsentation konzentriert.
  • Free-Tarif mit 5 GB und drei Galerien, dauerhaft.
  • Unbegrenzt für 50 US-Dollar.

Wo aftersnap anders ist

  • Jung und in Bewegung. aftersnap ist jung und wird fortlaufend weiterentwickelt: Was hier steht, ist der Stand vom August 2026. Team-Konten, Video und ein Blog-Modul, mit dem deine Galerien in deiner Website leben, stehen auf dem Plan. Updates kommen laufend, ohne Aufpreis, für alle Konten. Wer heute bei uns startet, bekommt jeden Monat mehr Galerie.
  • Gesichtersuche und Inhaltssuche für Gäste, gerechnet in Europa.
  • Slideshow mit Musik, ohne Einbettungs-Umweg.
  • 32 Gästesprachen, 14 Dashboard-Sprachen.
  • Hosting in der EU, AV-Vertrag im Konto. CloudSpot hostet nach eigener Angabe nur in den USA, ohne dass wir Standardvertragsklauseln oder einen AV-Vertrag gefunden hätten. Für Fotograf:innen in der EU ist das ein Punkt, den man vor der Buchung klären sollte.
  • Euro, brutto, monatlich kündbar. Nach dem Ende des bezahlten Zeitraums bleiben deine Galerien 30 Tage online, dann offline, nach einer Woche kündigen wir das Konto ordentlich; gelöscht wird in dieser Zeit nichts, wer wieder bucht, hat sofort alles zurück.
  • Lightroom als Veröffentlichungsdienst. CloudSpots Plugin schickt Bilder von Lightroom in die Galerie; unser Plugin legt Galerie und Sets aus Lightroom Classic an und hält sie synchron; ersetzte Bilder wandern nach. Ab Pro dabei.
  • Dienstleister-Galerien für Location, Floristik und Planung (Dienstleister-Galerien).

Für wen CloudSpot die bessere Wahl bleibt

Wenn du in den USA arbeitest und Galerie, Verträge, Rechnungen und Shop in einem Werkzeug willst. Wenn der Free-Tarif für dich reicht. Wenn du keine Gesichtersuche brauchst und deine Kund:innen Englisch lesen.

CloudSpot-Alternative: für wen aftersnap passt

Wenn du in Europa fotografierst und wissen willst, dass die Bilder in der EU liegen, mit AV-Vertrag im Konto. Wenn Gäste sich per Selfie selbst finden sollen. Wenn deine Gäste aus mehreren Ländern kommen. Wenn du in Euro rechnen willst. Wenn du aus Lightroom Classic heraus veröffentlichst.

Wechseln: so geht es in der Praxis

  1. Konto anlegen und parallel laufen lassen. 14 Tage Studio-Testphase, ohne Zahlungsdaten. CloudSpot-Galerien bleiben, solange dein Konto dort läuft.
  2. Die nächste Auslieferung aus Lightroom veröffentlichen. Die Bilder liegen im Katalog; mit dem Plugin ist die Galerie ein Rechtsklick. Die Quelle ist dein Katalog, nicht die alte Galerie. So kommt jedes Bild in der Fassung an, die du freigegeben hast.
  3. Alte Galerien sichern und dann kündigen. Lade herunter, was Kund:innen noch brauchen könnten.
  4. Domain umhängen. Deine eigene Domain richtest du bei aftersnap im Studio-Tarif ein.

Häufige Fragen

Kann ich meine CloudSpot-Galerien zu aftersnap importieren? Der Weg ist das Lightroom-Plugin: Die Auswahl steht im Katalog, die Galerie entsteht direkt daraus, ohne Umweg über die alte Galerie.

Hat aftersnap Verträge und Rechnungen wie der CloudSpot-Studio-Manager? aftersnap ist die Kundengalerie; Verträge und Rechnungen bleiben in dem Werkzeug, das du dafür schon nutzt.

Kann ich bei aftersnap Abzüge verkaufen? aftersnap ist auf Auslieferung und Präsentation konzentriert; verkauft wird über den Weg, den du heute schon nutzt.

Kann ich Videos hochladen? Noch nicht. Video steht auf unserem Plan.


Stand der Angaben zu CloudSpot: 17. August 2026, Quellen: cloudspot.io/pricing, cloudspot.io, CloudSpot: Datenschutz, CloudSpot-Hilfe. Preise ohne Gewähr; maßgeblich ist, was die Anbieter heute auf ihren Seiten nennen. Unsere Tarife: aftersnap Preise.

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