ShootProof-Alternative: Kundengalerie in Euro, ohne Fotolimit und Zusatzpakete
ShootProof rechnet nach Fotos statt Speicher, in Dollar, mit Musik und Archiv als kostenpflichtigen Zusätzen. Wer eine Galerie mit Gesichtersuche, Slideshow und Hosting in der EU sucht, findet hier den Vergleich, Stand August 2026.
ShootProof aus Atlanta ist bei US-Fotograf:innen für zwei Dinge bekannt: eine Oberfläche, die in Bewertungen regelmäßig Bestnoten für Bedienbarkeit bekommt, und null Prozent Provision auf Verkäufe. Wer „ShootProof Alternative“ sucht, tut das meist wegen des Tarifmodells: abgerechnet wird nach Fotos, nicht nach Speicher, in US-Dollar, und Slideshow-Musik oder Archivierung kosten extra. Dieser Beitrag geht die Unterschiede durch, Stand 17. August 2026.
ShootProof in drei Absätzen
ShootProof, LLC sitzt in Atlanta, Georgia, und verkauft Kundengalerien mit Verkauf, Verträgen und Rechnungen für Fotograf:innen (ShootProof: Über uns). Die Tarife richten sich nach der Zahl der Fotos: Free mit 100 Fotos, dann 1.500, 5.000, 25.000 Fotos für 12,99, 21,99 und 31,99 US-Dollar im Monat (10,99, 19,99 und 26,67 bei Jahreszahlung), Unlimited für 60 US-Dollar (50 jährlich) (ShootProof: Preise). Auf Verkäufe fällt in keinem Tarif Provision an, ein echtes Argument für alle, die über die Galerie verkaufen.
Was ShootProof kann: Passwort, Ablaufdatum, Favoriten und Labels für die Auswahl, Soft Proofing, Lightroom-Plugin, Wasserzeichen mit KI-Schutz gegen Entfernen, Print-Shop mit Partnerlaboren (für Europa Loxley Colour mit Versand nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz), Gästeansicht in 13 Sprachen, Deutsch dabei (ShootProof: Funktionen). Video gibt es nur als Einbettung von YouTube oder Vimeo, keine Datei-Uploads; die „Mobile App“ ist eine Web-App für den Startbildschirm mit bis zu 250 Fotos zum Ansehen und Teilen, ohne Download oder Kauf.
Nutzer:innen bewerten ShootProof gut: G2 4,9 von 5 bei 92 Bewertungen, Capterra 4,9 bei der Bedienbarkeit (G2: ShootProof, Capterra: ShootProof). Kritik gibt es an Zusatzkosten (Slideshow-Musik, Archivierung und Buchung sind kostenpflichtige Pakete) und an einzelnen Zuverlässigkeitsproblemen bei E-Mails und Bestellungen laut Trustpilot-Stimmen. Server und Verarbeitung stehen laut Datenschutzerklärung in den USA; einen AV-Vertrag gibt es auf Anfrage.
Die Preise: Fotos gegen Speicher
| ShootProof (monatlich / jährlich, US$) | aftersnap (monatlich, € brutto) | |
|---|---|---|
| Kostenlos | Free: 100 Fotos, bis 5 GB | 14 Tage Testphase mit Studio-Funktionen, ohne Zahlungsdaten |
| Einstieg | 1.500 Fotos: 12,99 / 10,99 $, bis 75 GB | Basic: 7,99 €, 50 GB, 15 Galerien |
| Mitte | 5.000 Fotos: 21,99 / 19,99 $, bis 250 GB | Pro: 14,99 €, 300 GB, Galerien unbegrenzt |
| Oben | 25.000 Fotos: 31,99 / 26,67 $, bis 1.250 GB Unlimited: 60 / 50 $ |
Studio: 24,99 €, 1 TB Unlimited: 99 €, unbegrenzt |
| Provision auf Verkäufe | 0 % | keine: du zahlst den Tarif, sonst nichts |
| Zusätze | Slideshow-Musik 5 bis 10 $/Monat, Archivierung, Buchung | alles im Tarif |
| Testen | Free-Tarif dauerhaft | 14 Tage Studio, ohne Zahlungsdaten |
Quellen: ShootProof: Preise, aftersnap Preise.
Der Unterschied liegt in der Rechenart. Bei ShootProof zählen die Fotos: 5.000 Fotos sind bei einer Hochzeitsfotografin mit 700 Bildern je Hochzeit sieben Hochzeiten. Dann ist der Tarif voll, egal wie groß die Dateien sind. Bei uns zählt der Speicher: 300 GB im Pro-Tarif sind bei 5 MB je Foto rund 60.000 Fotos; und wenn Galerien ablaufen, wird der Platz frei. Wer viele kleine Dateien liefert, fährt bei uns günstiger; wer wenige riesige, bei ShootProof. Preise bei uns in Euro, brutto, monatlich kündbar; das Jahresabo kostet zehn Monate.
Was Gäste sehen
Gesichtersuche. ShootProof hat keine Selfie-Suche für Gäste; die Suche in der Galerie geht über EXIF-Daten. Bei aftersnap ist die Gesichtersuche Teil des Studio-Tarifs: Selfie hochladen, eigene Fotos sehen, ohne Konto. Die Daten dazu werden nur in der Galerie verwendet, für die sie angelegt wurden, und verschwinden mit ihr; wir trainieren mit deinen Bildern keine KI, keine fremde und keine eigene, und die Analyse läuft auf eigenen Servern in Europa.
Inhaltssuche. Bei ShootProof nicht vorhanden. Unsere Inhaltssuche läuft ab Pro: Tanz, Torte, Blumen, Ausblick als Filter, kombinierbar mit der Person.
Slideshow. Bei ShootProof gibt es die Slideshow mit Musik als kostenpflichtiges Paket für 5 bis 10 US-Dollar im Monat. Bei uns läuft die Slideshow ab Pro mit Musik aus einer lizenzierten aftersnap-Bibliothek, ohne Zusatzpaket, als erster Eindruck, bevor die Galerie aufgeht.
Sprachen. ShootProof zeigt die Gästeansicht in 13 Sprachen, Deutsch dabei; das Dashboard ist auf Englisch. aftersnap zeigt Galerien in 32 Sprachen (alle 24 EU-Amtssprachen und acht weitere, automatisch nach der Browsereinstellung) und das Dashboard in 14 Sprachen, Deutsch eingeschlossen.
Eigene Domain. ShootProof bindet eine Subdomain ein; ob sich das ShootProof-Branding vollständig entfernen lässt, konnten wir nicht belegen. Bei uns ab Studio die eigene Domain und die Galerie ohne aftersnap-Branding, ab Pro deine Subdomain bei uns.
Auslieferung und Proofing: zwei Galerie-Arten
ShootProof hat Favoriten, Labels und Soft Proofing. Die Auswahl ist ein Kern des Produkts. Bei aftersnap hat jede Galerie einen von zwei Modi. Die Liefergalerie ist der Abend, an dem das Paar die Bilder zum ersten Mal sieht: Slideshow voran, große Ansicht, Download nach deinen Regeln, Gesichtersuche für die Gäste. Die Proofing-Galerie (Studio-Tarif) ist der Schritt davor: Kund:innen wählen aus und schreiben Anmerkungen direkt am Bild, du bearbeitest und ersetzt die Bilder in derselben Galerie, und sobald der Download frei ist, bekommt die Kundschaft Bescheid. Wir haben dafür nicht geschaut, wie andere es machen, sondern von vorn gedacht: Alles passiert am Bild, nichts in E-Mail-Verläufen.

Wo ShootProof klar vorn liegt
- Verkauf ohne Provision, mit Laboren, die nach Deutschland liefern. Wer über die Galerie Abzüge verkauft, hat hier ein rundes System. aftersnap ist auf Auslieferung und Präsentation konzentriert.
- Verträge und Rechnungen in der Plattform. aftersnap ist eine Kundengalerie, und darauf konzentriert.
- Free-Tarif mit 100 Fotos, dauerhaft.
- Bedienbarkeit laut Bewertungen: 4,9 von 5 auf G2 ist eine Ansage.
- Sechzehn Jahre am Markt, seit 2010. aftersnap ist jung und wird fortlaufend weiterentwickelt: Was hier steht, ist der Stand vom August 2026. Team-Konten, Video und ein Blog-Modul, mit dem deine Galerien in deiner Website leben, stehen auf dem Plan. Updates kommen laufend, ohne Aufpreis, für alle Konten. Wer heute bei uns startet, bekommt jeden Monat mehr Galerie.
Wo aftersnap anders ist
- Speicher statt Fotozahl, Euro statt Dollar, brutto, monatlich kündbar. Nach dem Ende des bezahlten Zeitraums bleiben deine Galerien 30 Tage online, dann offline, nach einer Woche kündigen wir das Konto ordentlich. Gelöscht wird in dieser Zeit nichts, wer wieder bucht, hat sofort alles zurück.
- Alles im Tarif. Slideshow mit Musik, Ablaufdatum, Statistiken: enthalten, ohne Zusatzpakete.
- Gesichtersuche und Inhaltssuche für Gäste, gerechnet in Europa.
- 32 Gästesprachen, 14 Dashboard-Sprachen.
- Hosting in der EU, AV-Vertrag im Konto, kein Antrag per E-Mail.
- Lightroom als Veröffentlichungsdienst. Beide haben ein Plugin; unseres legt Galerie und Sets aus Lightroom Classic an und hält sie synchron (Lightroom-Plugin). Ab Pro dabei.
- Dienstleister-Galerien für Location, Floristik und Planung (Dienstleister-Galerien).
Für wen ShootProof die bessere Wahl bleibt
Wenn du über die Galerie verkaufst und sich die null Prozent Provision für dich rechnen. Wenn du Verträge und Rechnungen im selben Werkzeug willst. Wenn du in den USA arbeitest oder Dollar-Preise für dich keine Rolle spielen. Wenn der Free-Tarif für dich reicht.
ShootProof-Alternative: für wen aftersnap passt
Wenn die Galerie bei dir zum Zeigen und Übergeben da ist. Wenn du in Euro rechnen und wissen willst, dass die Bilder in der EU liegen. Wenn Gäste sich per Selfie selbst finden sollen. Wenn du Slideshow-Musik nicht als Zusatzpaket bezahlen willst. Wenn deine Gäste aus mehreren Ländern kommen. Wenn du aus Lightroom Classic heraus veröffentlichst.
Wechseln: so geht es in der Praxis
- Konto anlegen und parallel laufen lassen. 14 Tage Studio-Testphase, ohne Zahlungsdaten. ShootProof-Galerien bleiben, solange dein Konto dort läuft.
- Die nächste Auslieferung aus Lightroom veröffentlichen. Die Bilder liegen im Katalog; mit dem Plugin ist die Galerie ein Rechtsklick. Die Quelle ist dein Katalog, nicht die alte Galerie. So kommt jedes Bild in der Fassung an, die du freigegeben hast.
- Alte Galerien sichern und dann kündigen. Lade herunter, was Kund:innen noch brauchen könnten; ShootProof-Tarife laufen bis zum Ende der Abrechnungsperiode.
- Domain umhängen. Deine eigene Domain richtest du bei aftersnap im Studio-Tarif ein.
Häufige Fragen
Kann ich meine ShootProof-Galerien zu aftersnap importieren? Der Weg ist das Lightroom-Plugin: Die Auswahl steht im Katalog, die Galerie entsteht direkt daraus, ohne Umweg über die alte Galerie.
Gibt es bei aftersnap ein Fotolimit? Es zählt der Speicher: 50 GB, 300 GB, 1 TB oder unbegrenzt mit Fair-Use-Regel. Galerien, die ablaufen, geben ihren Platz frei.
Kann ich bei aftersnap Abzüge verkaufen? aftersnap ist auf Auslieferung und Präsentation konzentriert. Wenn der Shop dein Umsatz ist, ist ShootProof dafür gebaut.
Kostet die Slideshow-Musik extra? Ab Pro ist sie im Tarif enthalten.
Stand der Angaben zu ShootProof: 17. August 2026, Quellen: shootproof.com/pricing, shootproof.com/features, ShootProof-Hilfe, G2, Capterra. Preise ohne Gewähr; maßgeblich ist, was die Anbieter heute auf ihren Seiten nennen. Unsere Tarife: aftersnap Preise.